Neustart

Was das Social-Media-Verbot der EU wirklich bringt

Episode Summary

Kein TikTok, kein exzessives »Fortnite«-Spielen: Die EU will Kinder online besser schützen. Es gibt nur einen Haken: Das Gesetz träfe auch Erwachsene. Der Digitalpodcast.

Episode Notes

Australien hat längst ein Social-Media-Verbot, Deutschland will eines. Jetzt legt die Europäische Union nach: In der vergangenen Woche stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Pläne für ein entsprechendes Gesetz vor. Keine eigenen Social-Media-Konten für Kinder unter 13 Jahren, Mini-Accounts für Jugendliche bis 15 und Jugendschutzauflagen für Online-Gaming und KI-Chatbots stehen da unter anderem drin.

Was die Europäische Union plant, sei einerseits folgerichtig – und greife trotzdem an vielen Stellen zu kurz, kritisiert Lisa Hegemann, Leiterin des Ressorts Digital, im ZEIT-Podcast Neustart. Im Gespräch mit Neustart-Host Meike Laaff ordnet sie ein, warum die EU ein solches Gesetz anstrebt, obwohl die Erfolge in Australien mau sind – und warum die Technologien, die für Alterskontrollen zur Verfügung stehen, leider wenig helfen.

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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.