Ein Mann sagt, dass ein Chatbot seine Gesundheitsprobleme gelöst hat. Unsere Reporterin hat ihn getroffen – und spricht über den Fall und die Technik dahinter. Der Digitalpodcast.
Wenn der Facharzttermin erst in mehreren Monaten ist, wenn die Ärztin einfach keine Lösungen findet – dann einfach mal ChatGPT fragen? Für viele Menschen ist das längst das neue Googeln, auch in Gesundheitsfragen. Aber ist das wirklich eine gute Idee?
ZEIT-Redakteurin Eva Wolfangel hat einen Mann getroffen, der sagt: Bei ChatGPT fand er die Hilfe, die er bei seinen Ärzten vergeblich suchte. Er litt unter Schmerzen und schwerem Schwindel, auf den sich Ärzte keinen Reim machen konnten. Darum versuchte er irgendwann verzweifelt, im Dialog mit ChatGPT Antworten zu finden. Und bekam tatsächlich irgendwann vom Chatbot einen Tipp, der ihm half.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart zeichnet Eva Wolfangel den Fall nach und ordnet im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff ein, was andere Patientinnen und Patienten von ihm lernen können.
Im „Rabbithole der Woche“ erzählt Eva Wolfangel, wie sie den KI-Agenten eines Kollegen reinzulegen versuchte. Außerdem geht es um Altersüberprüfungen auf der Plattform Discord und um die AOK Bayern, die versehentlich tausende elektronische Patientenakten löschte.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists